
Alexander Eichwald: Aktuelles zum AfD-Parteiausschluss
Ein einziger Auftritt kann eine politische Karriere beenden – das musste Alexander Eichwald erfahren. Der ehemalige AfD-Kommunalpolitiker aus Herford hielt Ende November 2025 eine Rede, die bundesweit für Empörung sorgte und im April 2026 zu seinem Parteiausschluss führte.
Parteiausschluss: 25. April 2026 · Rede: 29. November 2025 · Vergleich mit Hitler: Ja, durch Medien · Berichterstattung: ZEIT, ZDF, WDR, Tagesschau
Kurzüberblick
- Parteiausschluss am 25. April 2026 (ZDFheute)
- Rede am 29. November 2025 in Gießen (WDR)
- Medien vergleichen Stil mit Hitler (tagesschau.de)
- Genaue Motive Eichwalds
- Ob Eichwald Rechtsmittel eingelegt hat
- Detaillierter Wortlaut der gesamten Rede
- 29. November 2025: Rede beim AfD-Jugendkongress
- 25. April 2026: Parteiausschluss durch Landesschiedsgericht NRW
- Mögliche Klage Eichwalds gegen den Ausschluss
- Weitere innerparteiliche Aufarbeitung in der AfD
Fünf Fakten, ein Muster: Der Fall Eichwald zeigt, wie schnell eine lokale Rede nationale Konsequenzen haben kann.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Vollständiger Name | Alexander Eichwald |
| Partei | AfD (bis 25.04.2026) |
| Bekannt für | Rede beim AfD-Jugendkongress in Gießen am 29.11.2025 |
| Folge | Parteiausschluss durch Landesschiedsgericht NRW |
| Quellen | ZEIT, ZDF, WDR, Tagesschau |
Was ist die aktuell bestätigte Information über Alexander Eichwald?
Wer ist Alexander Eichwald?
Alexander Eichwald war bis zu seinem Ausschluss Mitglied der AfD und saß zeitweise in der AfD-Fraktion im Stadtrat von Herford. Nach seinem umstrittenen Auftritt im November 2025 verlor er dieses Mandat – laut Stern (Nachrichtenmagazin) war er im Dezember 2025 nicht mehr Fraktionsmitglied. Eine öffentliche Biografie oder ein Lebenslauf sind nicht verfügbar.
Was geschah mit Eichwald?
Am 25. April 2026 schloss das Landesschiedsgericht der AfD Nordrhein-Westfalen Alexander Eichwald aus der Partei aus. Die Entscheidung bestätigte den zuvor vom Landesvorstand verhängten Entzug der Mitgliedsrechte. Beantragt hatte das Verfahren der AfD-Kreisverband Herford (ZDFheute) – mit der Begründung, Eichwald habe sich durch die Rede schwer parteischädigend verhalten, konkret durch „NS-Rhetorik und NS-Wortschatz“.
Ein lokales Parteimitglied verliert durch einen einzigen Auftritt alle Ämter und die Mitgliedschaft – weil die Rede als identifizierbar mit der NS-Propaganda gewertet wurde.
Der Fall zeigt: Die Partei zog schneller Konsequenzen, als viele Beobachter erwartet hatten.
Welche offiziellen Quellen bestätigen die wichtigsten Aussagen über Alexander Eichwald?
Welche Medien berichteten?
Mehrere überregionale und regionale Medien berichteten über den Vorfall und das anschließende Verfahren. Die ZEIT (überregionale Tageszeitung) beschrieb die Rede und den Ausschluss. ZDFheute (Nachrichtenportal) und WDR (Westdeutscher Rundfunk) berichteten ausführlich über die Entscheidung des Landesschiedsgerichts. Auch die Tagesschau (ARD-Nachrichten) ordnete den Auftritt als Hitler-ähnlich ein.
Gibt es offizielle Stellungnahmen der AfD?
Bundesparteichef Tino Chrupalla kündigte bereits im Dezember 2025 Konsequenzen an und sagte, Eichwald habe in der Partei keinen Platz. Das berichtete die L-IZ (regionaler Nachrichtendienst). Die offizielle Bestätigung des Ausschlusses erfolgte dann durch das Landesschiedsgericht NRW, das ein Verfahren nach der Bundesschiedsgerichtsordnung der AfD durchführte.
Die Implikation: Die Berichterstattung stützt sich auf Medien und Gerichtsbeschlüsse – nicht auf Parteikommunikation.
Was ist noch unklar oder unbestätigt über Alexander Eichwald?
Welche Details zur Rede sind nicht vollständig bekannt?
Der genaue Wortlaut der gesamten Rede ist bislang nicht veröffentlicht. Der WDR zitiert jedoch zwei Sätze: „Die Liebe und Treue zu Deutschland teilen wir uns hier gemeinsam“ und „es ist und bleibt unsere nationale Pflicht, die deutsche Kultur vor Fremdeinflüssen zu schützen“. Auch die Gestik – rollendes ‚R‘ und Zeigefinger-Gestik – wurde dokumentiert. Ob Eichwald ein Transkript oder eine Videoaufzeichnung veröffentlicht hat, ist nicht bekannt.
Gab es Hintergründe zu Eichwalds Motiv?
Eichwalds persönliche Beweggründe für die Rede sind unklar. Er selbst äußerte sich nach dem Bekanntwerden der Kritik nicht öffentlich zu den Vorwürfen. Medienberichte spekulieren, ob er bewusst provozieren wollte oder ob der Stil einer inszenierten Rede geschuldet war. Gesicherte Informationen liegen nicht vor.
Welche sind die häufigsten Fragen von Nutzern zu Alexander Eichwald?
Wie alt ist Eichwald?
Das genaue Alter von Alexander Eichwald ist nicht öffentlich dokumentiert. Eine verlässliche Quelle gibt es dazu nicht. Weder die AfD noch die Medien haben ein Geburtsdatum veröffentlicht.
Ist er noch Mitglied der AfD?
Nein. Der Parteiausschluss durch das Landesschiedsgericht NRW ist Stand April 2026 rechtskräftig. Die ZEIT bestätigt, dass der Ausschluss vollzogen wurde. Eichwald ist damit kein Mitglied der AfD mehr.
Welche Konsequenzen drohen ihm?
Neben dem Parteiausschluss verlor Eichwald bereits im Dezember 2025 seinen Sitz im Herforder Stadtrat. Ob er gegen den Ausschluss rechtlich vorgeht, ist nicht bekannt. Sollte er Klage einreichen, könnte das zuständige ordentliche Gericht prüfen, ob die Entscheidung des Schiedsgerichts rechtmäßig war.
Das Muster: Alle Ämter sind verloren, der rechtliche Weg bleibt offen.
Wie verlief die Kontroverse um Alexander Eichwald?
November 2025: Rede beim AfD-Jugendkongress
Am 29. November 2025 sprach Alexander Eichwald auf dem Gründungskongress der neuen AfD-Jugendorganisation „Generation Deutschland“ (GD) in Gießen. SRF (Schweizer Radio und Fernsehen) berichtete, dass die Organisation formal gegründet wurde und Jean-Pascal Hohm zum ersten Vorsitzenden gewählt wurde. Eichwalds Rede wurde von mehreren Medien als an Adolf Hitler erinnernd beschrieben.
Dezember 2025: Medienberichte und Kritik
Anfang Dezember 2025 erschienen die ersten Berichte bei ZDFheute und Tagesschau. Die öffentliche Kritik war massiv. Tino Chrupalla kündigte ein Ausschlussverfahren an. Der Stern berichtete, dass Eichwald bereits zu diesem Zeitpunkt nicht mehr der AfD-Fraktion im Stadtrat angehörte.
April 2026: Parteiausschluss
Nach internen Prüfungen und einem Verfahren vor dem Landesschiedsgericht der AfD NRW wurde der Ausschluss am 25. April 2026 wirksam. Der WDR zitiert die Begründung des Kreisverbands Herford: „schweres parteischädigendes Verhalten“ durch die Verwendung von „NS-Rhetorik und NS-Wortschatz“.
Der zeitliche Ablauf zeigt: Vom Auftritt bis zum Ausschluss vergingen knapp fünf Monate.
Die Partei selbst, die AfD, hat kein offizielles Dossier oder eine Stellungnahme zu Eichwald veröffentlicht. Alle Informationen stammen von Medien und dem Schiedsgericht – eine offizielle Parteikommunikation fehlt.
Bestätigte Fakten
- Parteiausschluss am 25.04.2026 (ZDFheute, WDR, ZEIT)
- Rede am 29.11.2025 in Gießen (WDR, Tagesschau)
- Medienberichte von ZEIT, ZDF, WDR, Tagesschau
- Vergleich mit Hitler-Reden durch Medien (Tagesschau, ZDFheute)
Was unklar ist
- Genaue Motive Eichwalds
- Ob Eichwald Rechtsmittel eingelegt hat
- Detaillierter Wortlaut der Rede
- Eichwalds Alter und Hintergrund
„Die Liebe und Treue zu Deutschland teilen wir uns hier gemeinsam.“
– Zitat aus der Rede, dokumentiert vom WDR
„Es ist und bleibt unsere nationale Pflicht, die deutsche Kultur vor Fremdeinflüssen zu schützen.“
– Weiteres Zitat aus der Rede, WDR
Die beiden überlieferten Sätze aus Eichwalds Rede zeigen die sprachliche Nähe zu völkischem Gedankengut, die den Ausschluss begründeten. Die Konsequenz für die AfD: Sie muss sich intern fragen, wie solche Auftritte im Rahmen der eigenen Jugendorganisation möglich sind. Für die Öffentlichkeit gilt: Der Fall ist dokumentiert, aber viele Details bleiben im Dunkeln.
www1.wdr.de, facebook.com, youtube.com, spiegel.de, welt.de, beck-aktuell.de
Eine ausführliche Zusammenfassung der Ereignisse bietet Hintergründe zum AfD-Ausschluss.
Häufig gestellte Fragen
Hat Alexander Eichwald eine Stellungnahme abgegeben?
Bislang gibt es keine öffentliche Äußerung von Eichwald zu den Vorwürfen oder zum Ausschluss.
Kann er gegen den Ausschluss vorgehen?
Ja, Eichwald kann den Ausschluss vor einem ordentlichen Gericht anfechten. Ob er das tut, ist nicht bekannt.
Was ist der AfD-Kreisverband Gießen?
Der Kreisverband Gießen ist der lokale AfD-Verband, in dessen Umfeld die Rede stattfand. Der Ausschluss wurde jedoch vom Kreisverband Herford beantragt.
Wie lange war Eichwald in der AfD?
Das genaue Beitrittsdatum ist nicht öffentlich bekannt. Er war bis Dezember 2025 Mitglied der AfD-Fraktion im Herforder Stadtrat.
Gibt es ein Transkript der Rede?
Ein vollständiges Transkript ist nicht veröffentlicht. Medien zitieren nur einzelne Passagen. Ob ein Video existiert, ist unklar.
Welche Politiker haben sich geäußert?
Tino Chrupalla (AfD-Bundesvorsitzender) kündigte Konsequenzen an. Andere Spitzenpolitiker der AfD haben sich nicht öffentlich positioniert.